NBA Superstars I: Isiah Thomas

Mai 7, 2009

Wenn ein Video über Isiah Thomas mit den Worten seiner Mutter endet, die da sagt “Sohn, ich bin so stolz auf dich”, ist klar, dass das Filmchen schon etwas älter sein muss. Alle in den 80er-Jahren Geborenen werden Thomas nur als Treppenwitz der NBA kennen, als gescheiterten Manager, als König der grotesken Fehlentscheidungen, als an Peinlichkeit nicht mehr zu überbietenden Ex-Star – nächster Stopp Dschungelcamp.

Doch es gab eine Zeit, da war Isiah Thomas einzigartig auf dem Parkett, ein kleinwüchsiger Guard (1,82 Meter), der trotz gehöriger vertikaler Defizite immer wieder zum Korb ging. Einer, der den Ball zwar als Jojo begriff, sein Dribbling allerdings so effizient und kalt einsetzte, dass er jeden Schuss bekam, den er wollte. Sicher, Isiah Thomas galt zu aktiven Zeiten als asozialer Egoist, der über Leichen zur “Larry O’Brien”-Trophy ging, doch der Mann konnte spielen. Punkt.

Eigentlich wäre Thomas wohl auch beim Dream Team 1992 in Barcelona dabei gewesen. Bis heute hält sich indes hartnäckig das Gerücht, dass Michael Jordan seinen Gegner aus den Bad-Boy-Tagen nicht in der Mannschaft haben wollte. Offensichtlich hatte His Airness zum Zeitpunkt der “NBA Superstars I”-Produktion noch nicht soviel zu sagen. Und das ist auch gut so.

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NBA Superstars: Dominique Wilkins

April 27, 2009

Dominique Wilkins … Nach Magic Johnson, Larry Bird und Michael Jordan ist er der nächste NBA Superstar, den die NBA auf ihrem ersten HIghlight-Tape verewigte. Aus gutem Grund … Zwar sollte “The Human Highlight Fim” niemals einen Titel gewinnen, geschweige denn die Conference Finals erreichen, doch der Mann war nicht weniger als der brutalste Dunker, den die 80er-Jahre zu bieten hatten.

MJ hatte den Flair, die Hang-Time, die Zunge … Dominique sprang IMMER mit beiden Beinen ab und trümmerte den Spalding durch dem Ring, dass sein Geschmacksorgan schon aus Sicherheitsgründen nicht aus dem Mund hätte hängen dürfen. Jordan war in Sachen Dunk Muhamad Ali, zeigte Grazie, Balance. Nique war George Foreman, immer druff, druff, druff … Hätte Don Quichote Wilkins’ Windmills gesehen, er hätte die Lanze im Stall gelassen …

Gleiches galt für Niques Gesamtspiel. Alles, was er – neben dem Dunk – auf dem Feld anstellte, wirkte irgendwie hölzern, ein Naturbasketballtalent war Wilkins nie. Trotzdem führte er die NBA 1986 mit 30,3 Punkten als Topscorer an, womich auch schon alles über seine Karriere gesagt wäre: Wilkins dunkte, Wilkins punktete, gewann indes in den Playoffs selten.

Für sein Video entschieden sich die NBA-Entertainment-Experten für einen “Synthiepopklassiker” namens “Looking Glass” von Yanni – dem unehelichen Bruder von Wolle Petry. Klingt schrecklich? Ist es auch, denn wieder geht es nur in Zeitlupe zu. Allerdings: Niques Power wirkt selbst in dieser Geschwindigkeit beeindruckend …

Damit ihr euch aber auch noch selbst davon überzeugen könnt, wie hart Wilkins den Ball stellenweise behandelte, hier noch mal ein anderes Video (ausnahmsweise) als Beweis! Ich sage nur: Slam Nummer drei …

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NBA Superstars: Michael Jordan

April 24, 2009

Das Triumvirat der Heiligen NBA Dreifaltigkeit ist hiermit komplett. Michael Jordans Superstarvideo glänzt mit einer klaren Verneigung an einen der Blockbuster der 80er-Jahre “Top Gun”. “Take my breath away” von Berlin, ein Schmachtschlager, zu dem nicht wenige Teenies damals den Blues getanzt haben dürften. Wie lief das damals in der Redaktionssitzung bei NBA Entertainment wohl ab? (weiterlesen…)

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Die 50 besten Dunks ever …

April 23, 2009

… zumindest nach der “Best Damn Sports Show” des US-TV-Senders FOX. Warum ich ausgerechnet die Liste dieser hierzulande komplett unbekannten Show poste? Ganz einfach: Die Jungs der BDSS gehen richtig an das Thema ran: Keine Contest Dunks, keine All-Star-Games, keine Dunk-Crews, die den Begriff “Backdoor” dem Umgang mit Groupies zuornden. Einfach nur Game-Dunks, nichts anderes zählt.

Also, sofort alle Flüssigkeit beherbegenden Behälter außer Reichweite bringen und zurückgelehnt … auf euch warten die besten Minuten eures Tages …

Hier ist Teil I:
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Facebook und 3meter5.de

April 23, 2009

Ein neues Feature auf 3meter5.de! Wenn ihr ganz nach unten scrollt, werdet ihr auf der rechten Seite eine neue Box entdecken. Dort findet sich ein Link zu Networked Blogs einer Applikation von Facebook. Jeder der dort registriert ist, kann sich dort als “Follower” von 3meter5.de registrieren und wird in seinem Profil über Updates informiert. Praktisch, sag ich, sehr praktisch. Und außerdem sieht die Welt, wer die Freunde dieser kleinen, aber feinen Seite sind!

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NBA Superstars: Larry Bird

April 23, 2009

Auf zum zweiten Teil meiner Reise in die NBA-VHS-Tapes der 80er-Jahre.

Gestern brachte ich euch Magic Johnson, wer könnte da anderes folgen als Larry Bird? Sie waren seit ihrem gemeinsamen College-Finale 1979 untrennbar miteinander verbunden und blieben es bis ihrer jeweiligen Verabschiedung in die Rente. Larry wirft, passt und dribbelt in diesem Filmchen zu den Klängen von John Cougar Mellencamps “Small Town”. Passender hätte die Musi nicht gewählt werden können. N.W.A.s “Straight outta Compton” hätte dem guten Larry wohl auch niemand abgenommen. Obwohl, wenn er sich den Grill hätte vergolden lassen …

Übrigens ist gerade ein sehr geiles Buch über das NCAA-Finale 1979 erschienen, das ich jedem Hardcore-Basketball-Fan nur empfehlen kann. “When March Went Mad: The Game That Transformed Basketball” von Seth Davis (ISBN-10: 0805088105) beschreibt alles rund um dieses Spiel, welches an sich ziemlich langweilig war (Michigan State und Magic waren zu überlegen), den Gesamtbasketball allerdings komplett unter der Ladentheke der Sportwelt heraus holte. Hier mal das Cover, ein Klick darauf bringt euch zum Schmöker auf amazon.de:

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Magic der Coach Killer

April 23, 2009

Gestern bachte ich euch den ersten Teil der Superstars-Tapes und damit die Highlights von Magic Johnson. Soweit so gut, denn so kennen wir den vielleicht besten Point Guard aller Zeiten. Immer einen Zauberpass parat, das Spiel verstanden wie kaum ein anderer, ein 1.000.000-Watt-Lachen im Gesicht. Doch es gab auch eine andere Seite des Zauberers.

Als er verkündete, dass er HIV positiv ist und in der Folger eingestand bei Groupies oftmals nicht “Nein” gesagt zu haben, war seine Frau gerade schwanger. Charakterlich sehr fragwürdig, wurde dieser Umstand Anfang der 90er-Jahre dennoch überraschend wenig behandelt.

Doch nicht nur abseits des Feldes, war der Magic Man nicht der Gentleman, die Lichtgestalt, die wir heute alle vor Augen haben.

Es begab sich nämlich 1981, als Magic öffentlich nach wenigen Spielen ein Ultimatum stellte: Er oder Coach Paul Westhead müssten gehen! Die Offense sei zu langsam, generiere zu wenig Würfe, er habe keinen Spaß … Die Folge? Der Coach musste gehen.

“Two nights before, after the Lakers had beaten the Utah Jazz 113-110 for their fifth straight victory, Westhead had met with Johnson to express his displeasure over what he called a “lack of concentration on Magic’s part.” That reportedly meant that either Johnson hadn’t listened to Westhead during a time-out late in that night’s game or had failed to run a play to the coach’s satisfaction. In the locker room after that meeting, Johnson told the press that he couldn’t play under Westhead’s system anymore and that he wanted to be traded. After the Lakers arrived back in Los Angeles the next morning, Buss called a press conference, and Westhead was gone, with the remaining three years of his four-year, $1.1 million contract guaranteed.”

Das schreibt Anthony Cotton in der Sports Illustrated in einem sehr, sehr interessanten Artikel, der Magic in einem ganz anderen Licht erscheinen lässt. Aber gut, am Ende gewannen die Lakers 1982 mit Pat Riley an der Spitze die Meisterschaft und vieles wurde gut …

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NBA Superstars: Dunks und Musik

April 22, 2009

Oft wird davon gesprochen, dass die NBA so einen super Job macht, wenn es darum geht, die eigenen Stars zu promoten. Stimmt, auch wenn wir in Deutschland gerade darüber streiten mögen in Zeiten des “NBA International Ruckel League Pass”. Aber ich schweife ab …

Den Beginn des Star-Marketings machte eine VHS-Videoreihe, die sich schlicht “NBA Superstars” nannte. Ähnlich wie schon das von mir bereits vorgestellte “Dunks und Bloopers”-Tape, war “Superstars” eines der am meisten illegal kopierten NBA-Videos der späten 80er- und frühern 90er-Jahre. Auf dem Band kombinierte die NBA die Highlights von Magic, Michael, Larry und Co. mit Musik-Smashhits – es war die Mutter aller Youtube-Mixes.

In den kommenden Tagen werde ich alle drei Videos der Superstars-Reihe hier posten und den Anfang macht der Magic Man höchstselbst. (weiterlesen…)

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The best song ever?

April 12, 2009

Musik und Basketball, das ist eine ganz eigene Beziehung. Gibt es eine ähnlich in die Musikwelt eingebundene Sportart? Gut beim Fußball gibt es deutsches Liedgut, aber ansonsten? Nein, Basketball ist ein Sport, der gemacht ist für Basketball und wir sprechen hier nicht nur von HipHop, der sich ja mittlerweile inflationär mit Basketball verbindet, dabei aber oft bemüht und fake rüberkommt.

Wie der Zufall aber so spielt, schmiss mein Freund Martin gestern folgenden HipHop-Song in den CD-Player seines Autos und flashte mich derart, dass ich mich an die Recherche begab.

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Das geilste NBA-Baskteballvideo aller Zeiten!

März 31, 2009

Als ich zum Basketball kam (1988) wusste niemand, was eine CD ist, Youtube war nicht mal ein feuchter Traum irgendeines Amiga-Nerds. Wer die NBA im Bewegtbild sehen wollte, vielleicht sogar eines dieser sagenumwogenen Highlighttapes der NBA,der musste einen Kumpel oder Verwandten haben, der aus den USA eine der heiß begehrten Kassetten mitbrachte. Das Zauberwort hieß dabei NTSC-VHS-Rekorder. Wer kein Videogerät besaß, das die im amerikanischen System aufgenommenen Filmchen abspielen konnte, musste sie für 60 Mark auf PAL-VHS in einem Fernsehladen überspielen lassen – und die in den 80ern Geborenen denken die verschiedenen DVD-Regionen seien lästig …

Mein erstes NBA-Video bekam ich von einem Kumpel kopiert. Was aus heutiger Sicht wohl der Beginn meiner Youtube-Sucht war …

Ich präsentiere euch in vier Teilen DAZZLING DUNKS & BASKETBALL BLOOPERS mit dem bis heute witzigsten Video-Duo TV-Kommentatorenlegende Marv Albert und Ex-Jazz-Trainer-Ikone Frank Layden. Michael, Larry, Magic, Dominique und “You fake the call!” Ein besseres Video hat Planet Stern nicht heraus gebracht! Geskriptete Dialoge, die vor ungewollter Komik bersten gleichzeitig aber so genial rübergebracht werden, dass sie über Jahrzehnte im Hirn bleiben. Bis heute haben sich Zitate dieses Streifens nicht nur in meinem Vokabular, sondern auch denen meiner Buddies von damals gehalten.

Enjoy, dieses Video ist 45 Minuten Hardcore, echte Basketballgefühle! Guckt’s euch an, es ist das Geilste!

Teil I: “The all you can eat buffet at Denny’s?”

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